Hamburger Gastrowoche

04.12 bis 08.12.2017

weitere Informationen

Geschichte der HAG - Seite 7

Nach dem frühen Tode von Professor Lindner im März 1977 wurde Prof. Classen Vorsitzender mit Herrn Prof. Hornbostel als Stellvertreter. Als  Classen  1979 nach Frankfurt ging,  folgte ihm als Vorsitzender Prof. Hans Hornbostel, Chefarzt am AK Harburg und Herausgeber des in Studenten- und Internistenkreisen sehr geschätzten mehrbändigen Lehrbuchs für Innere Medizin.

Prof. Hans Hornbostel, Vorsitzender von 1979 - 1994

Herr Dr. Piesbergen, Chefarzt am Albertinen-Krankenhaus,  wurde sein Stellvertreter

Dr. Hans Piesbergen, stellvertr. Vorsitzender von 1979-1998

1993 gab Hornbostel den Vorsitz ab, es wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft angetragen.
Sein Amtsnachfolger wurde Prof. Dietmar Wurbs, Chefarzt am AK Barmbek  mit zunächst Dr. Piesbergen und nach dessen Eintritt in den Ruhestand, 1998, mit Prof. Fritz Hagenmüller, Chefarzt am AK.Altona, als Stellvertreter. Der Beirat und Industriebeirat fanden sich zu Ehren des     60. Geburtstages des Vorsitzenden  D. Wurbs im Anschluss an das Seminar im Juni 1999 zu einer Nachsitzung zusammen, was dem immer sehr bescheidenen Dietmar Wurbs offenbar große Freude bereitete.

Prof. Dietmar Wurbs, Vorsitzender von 1994 bis 1999

Ihm lag besonders die Nachwuchsförderung am Herzen, die er mit Falldemonstrationen aus den regionalen Kliniken aktivierte, und  die seit 1979 die Falk-Foundation mit Preisen honorierte, seit 2001 Dietmar Wurbs Gedächtnis Preis genannt.

Nach dem plötzlichen Tod von Dietmar Wurbs, am 31.10.1999,wählte der Beirat Herrn Prof. Hagenmüller zum Vorsitzenden.

Prof. Fritz Hagenmüller, Vorsitzender seit 2000
Prof. P. Layer, Stellvertretender Vorsitzender seit 2000

Herr  Prof. Peter Layer, Chefarzt am Israelitischen Krankenhaus, wurde sein Stellvertreter.

All den Herren, welche die Geschicke der HAG in den 30 Jahren lenkten und dem Industriebeirat, der die Arbeit unterstützt, gilt unser Dank.

Die Vorsitzenden haben in ihrer Amtszeit der Arbeitsgemeinschaft ihren persönlichen Stempel aufgedrückt durch die Auswahl von Referenten und Themen aus den Vorschlägen des Beirats. Als Beispiel sei angeführt, wie er es selbst nannte, die Switzerophilie von Hornbostel.

Nicht nur alle Vorsitzenden, auch die Beiratsmitglieder wissen, dass eine so erfolgreiche Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft nicht möglich gewesen wäre ohne ein engagiertes und leistungsfähiges Sekretariat. Es begann mit Frau Jäckel und es folgte seit 1977 Frau Heinke Lund, , in unermüdlichem Einsatz, sie spricht nicht unbegründet von ihrer Silberhochzeit mit der HAG. Bei größeren Veranstaltungen setzte sie ihre ganze Familie mit ein. Nicht nur  für die Veranstaltungsbesucher, sondern auch für viele Referenten wurde sie so zur „Personifizierung“ der HAG. Ihr gilt unser ganz besonderer Dank.

Als Gastrofotografen-Club hat es angefangen.

In 30 Jahren hat sich eine Arbeitsgemeinschaft mit hohem  wissenschaftlichen Niveau entwickelt, nach deren Vorbild sich inzwischen in Deutschland zahlreiche Gesellschaften gegründet haben. Die HAG ist jedoch die älteste mit Vorbildcharakter. Möge sie auch in Zukunft klug geführt und mit Hilfe des Industriebeirates zur gastroenterologischen  Wissensvermittlung für die Ärzte Norddeutschlands wirksam sein können.

Verfasser:
Dr. med. Herbert Pröpper
Allensteiner Weg 50
21680 Stade
Ehem. Chefarzt
Klinik für  Innere Medizin, Gastroenterologie,
Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten
Elbe – Klinikum - Stade

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7